Auszahlungstermin und Rechnungsfälligkeit können auseinanderliegen. Prüfe neben der endgültigen Finanzierungslücke auch den Mittelbedarf bis zur tatsächlichen Zuschusszahlung.
Mit deinen eigenen Zahlen prüfen
Welche Angaben machen die Antwort konkret?
Unterscheide die endgültige Finanzierungslücke vom Zahlungsbedarf vor Auszahlung eines Zuschusses. Entscheidend ist, dass die Eingaben zu deinem Vorhaben und zum selben Zeitpunkt gehören. Trenne belegte Angebote oder Vertragsangaben von noch offenen Schätzungen. Ein Ergebnis mit Beispielwerten dient dem Verständnis; für eine persönliche Entscheidung ersetzt du diese Werte durch deine eigene Ausgangslage.
- Projektkosten: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Geprüfter Zuschuss: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Eigenmittel: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
- Zugesagte Darlehen: Eigene Angabe oder ausdrücklich angenommener Szenariowert.
Welche Grenzen solltest du beachten?
Keine Förderfähigkeitsprüfung. Nicht kombinierbare Programme dürfen nicht gemeinsam eingetragen werden.
Die Rechnung kann eine Entscheidung strukturieren, aber fehlende Informationen nicht ersetzen. Vergleiche mindestens eine alternative Annahme: Was passiert bei einer höheren Ausgabe, einem anderen Zeitraum oder einem geringeren verfügbaren Betrag? Verändere jeweils nur die Größe, deren Einfluss du verstehen möchtest.
Ein bebildertes Beispiel
Im Ausgangsbeispiel des Rechners ergibt sich für „Verbleibende Finanzierungslücke“ ein Wert von 10.000,00 €. Die geänderte Annahme führt zu 26.000,00 €. Alle Eingaben, die Herleitung und die ladbaren Beispiele findest du auf der Rechnerseite.
So gehst du sinnvoll weiter
- Trage zunächst die Angaben zusammen, die du bereits belegen kannst.
- Berechne eine Ausgangsvariante und prüfe die Aufschlüsselung.
- Variiere die noch unsicheren Annahmen.
- Entscheide, welche Information oder welches Angebot dir für den nächsten Schritt fehlt.
Weitere passende Berechnungen
Stand: 5. November 2026. Die dargestellten Beispiele sind Modellannahmen; Hinweise zur Methode stehen beim jeweiligen Rechner.