DEINE FRAGE · VERSTÄNDLICH BEANTWORTET

Wie berechne ich meinen eigenen Makleranteil?

Die Zusammenhänge verstehen und mit eigenen Angaben weiterrechnen.

Die kurze Antwort

Setze nur die von dir tatsächlich zu tragende vereinbarte Provision ein. Verwende einen einheitlichen Bruttopreisbezug und addiere nicht zusätzlich bereits enthaltene Umsatzsteuer.

Mit deinen eigenen Zahlen prüfen

Welche Angaben machen die Antwort konkret?

Berechne die von dir vereinbarte Käuferprovision einschließlich Umsatzsteuer. Entscheidend ist, dass die Eingaben zu deinem Vorhaben und zum selben Zeitpunkt gehören. Trenne belegte Angebote oder Vertragsangaben von noch offenen Schätzungen. Ein Ergebnis mit Beispielwerten dient dem Verständnis; für eine persönliche Entscheidung ersetzt du diese Werte durch deine eigene Ausgangslage.

Welche Grenzen solltest du beachten?

Keine Prüfung der Provisionsvereinbarung oder gesetzlichen Verteilung. Nur den eigenen Anteil eintragen.

Die Rechnung kann eine Entscheidung strukturieren, aber fehlende Informationen nicht ersetzen. Vergleiche mindestens eine alternative Annahme: Was passiert bei einer höheren Ausgabe, einem anderen Zeitraum oder einem geringeren verfügbaren Betrag? Verändere jeweils nur die Größe, deren Einfluss du verstehen möchtest.

Ein bebildertes Beispiel

Maklerkosten Käuferanteil: Ergebnisvergleich zweier transparenter Beispielszenarien
Beispielgrafik: Zwei angenommene Ausgangslagen im Vergleich.

Im Ausgangsbeispiel des Rechners ergibt sich für „Käuferprovision“ ein Wert von 12.495,00 €. Die geänderte Annahme führt zu 14.994,00 €. Alle Eingaben, die Herleitung und die ladbaren Beispiele findest du auf der Rechnerseite.

So gehst du sinnvoll weiter

  1. Trage zunächst die Angaben zusammen, die du bereits belegen kannst.
  2. Berechne eine Ausgangsvariante und prüfe die Aufschlüsselung.
  3. Variiere die noch unsicheren Annahmen.
  4. Entscheide, welche Information oder welches Angebot dir für den nächsten Schritt fehlt.

Weitere passende Berechnungen

Stand: 5. November 2026. Die dargestellten Beispiele sind Modellannahmen; Hinweise zur Methode stehen beim jeweiligen Rechner.